Cito auf der Streuobstwiese

mit der Reinigung der Küstenstreifen. Die Stadtwerke unterstützten diese Tätigkeit dann mit reichlich Manpower, Maschinen und Material. Somit blieb auf Reesholm dann nichts mehr zu tun und das CITO musste abgesagt werden.

Aber der gute Kontakt blieb. So konnten wir Cacher uns dann auch ohne CITO-Punkt als Naturliebhaber bei einer 1-wöchigen Krötensammelaktion am Schloss Gottorf in Schleswig beweisen. Der NABU hatte schlichtweg Probleme genügend Leute zusammen zu bekommen, um den Amphibien jeden Abend über die Straße zu helfen. Auch hier genügte ein kurzer Aufruf über die üblichen Geocacherkanäle und wir konnten an diesem Ort reichlich Kröten den Weg zum Teich erleichtern. Jeden Abend kamen mindestens zwei von Euch an diese Stelle und halfen.

Die Aktion war so erfolgreich und kam beim NABU so gut an, dass bereits damals der Entschluss gefasst wurde: Naturschutz und Geocaching passt super zusammen. „Da machen wir noch mehr draus!“

Gesagt, getan! Am 15.09.2018 trafen wir uns dann zum CITO auf der Streuobstwiese am Haferteich in Schleswig. Ein wunderschönes Stück Erde aus dem noch mehr entstehen soll. Es gibt viele Ideen wie man hier die Attraktivität erhöht und wie hier ein vielfältiger Lebensraum für Flora und Fauna entstehen kann. Leider fehlt auch hier dem NABU die nötige Manpower. Als wir um Unterstützung gebeten wurden hieß es noch: „Wenn hier 5 – 6 Leute von Euch den Graben ein wenig ausharken, wäre es schön!“

So sah die Wiese vorher aus

So fangen wir ja gar nicht erst an! Wir versprachen mind. 20 Helfer, die hier mal für Ordnung sorgen würden. Gekommen sind dann über 30 Geocacher mit Spaten, Hacke, Harke, Kettensäge, Schaufel und Arbeitshandschuhen aus allen Himmelsrichtungen. Selbst aus Dänemark waren Helfer angereist und ein Pärchen aus Mitteldeutschland, die hier „Dosenurlaub“ machten, erholten sich nicht, sondern packten mit an!

Hier wird angepackt

 

Der Graben wurde freigebuddelt, die Bäume gestutzt, Müll entfernt, Äpfel zusammengesammelt und, und, und….

Aus den abgesägten Ästen wurden riesige Haufen aufgeschichtet, die der heimischen Tierwelt nun ein tolles Versteck bieten. Der Graben sollte nun so weit in Ordnung sein, dass im kommenden Winter nicht wieder das halbe Gelände unter Wasser steht.

Und es war eine richtig tolle Stimmung. Auch mit Schweiß auf der Stirn, kam der Spaß nicht zu kurz. Schaut Euch mal die Bilder im Listing an! Die sprechen Bände!

Übersicht

Und wer viel leistet hat sich auch eine Pause verdient! Für uns wurde ein Zelt aufgebaut und es standen genügend Sitzmöglichkeiten bereit. Am gespendeten Kuchenbuffet konnte man sich hier mit kleinen Speisen und Getränken versorgen. Tolle Gespräche wurden hier nach „Feierabend“ geführt. NABU und Geocacher kamen näher zusammen. Als Belohnung für die geleistete Arbeit, spendete der Verein noch zwei Geocoins der Serie „Veer in een“, die vor Ort verlost wurden. Dann piepten auch schon die Handys, denn die Eventdose wurde gepublished. So bekamen noch alle Helfer einen FTF, denn wer im Team arbeitet, loggt auch im Team!

Als dann alles zu Ende ging und gemeinsam abgebaut war, schauten wir zufrieden auf unser Werk. Klasse wie viel Ihr hier in so kurzer Zeit geschafft habt. Nicht nur durch Eure Arbeit auf der Streuobstwiese, sondern auch in den Köpfen der Menschen! Ihr habt hier ein Zeichen für die gemeinsamen Interessen von Naturschützern und Geocachern gesetzt. Zumindest hier werden wir nun nicht mehr als Störer, sondern als Helfer der Natur wahrgenommen.

Als abends dann noch der Anruf vom ersten Vorsitzenden des NABU kam und er sich nochmal ausdrücklich für eure Hilfe bedankte war klar: Die Zusammenarbeit wird fortgesetzt!

Und es war erschreckend einfach dieses gegenseitige Vertrauen zu erzeugen.

Einfach mal etwas Gutes tun!

Versucht es doch auch mal in Eurer Homezone! Es wird klappen!

Pinibaldi / Geocaching Schleswig-Holstein e.V.

 

 

 

 

Zusätzliche Informationen